Die, die mit den Wölfen tanzt.

by freimachen

Seit gestern endlich halte ich sie in den Händen. Den Autofahr-Test hat sie bereits nach dem ersten Song bestanden. Und auch in heimischen CD-Player Gefilden bringt die Platte eine glatte 8 auf die Skala.

Die Rede ist von dem neuen Album der Frisörabstinenten Australier, Wolfmother. Und Cosmig Egg ist weitaus mehr als ein Eiertanz. Aber sowas von. Man merkt die Veränderungen der Band in jedem Song. Nur noch die unverkennbare Stimme von Sänger Stockdale erinnert an die bekannten Wolfmother aus dem Jahre 2005. Sind sie mit dem ersten Album musikalisch noch in den 60/70ern gestartet, bewegen sie sich mit dem lang ersehnten zweiten Album nun in Richtung 80er, weg von Led Zeppelin hin zu Black Sabbath und AC/DC. Da hört man Axel Rose heraus und wippt taktvoll zu ehrlichen Rock, hymenmäßigen Arrangements und rohem Hard Rock. Das gefällt, weil die Songs sich nicht penetrant an dem Alles-schon-mal-gehört-Riffs-und-Vocals-Metal-Klischee bedienen. Ja, es klingt anders, und genau deswegen, wird es so schnell den playlist Platz nicht mehr verlassen.

Und ja, die dürfen das.

Wolfmother – New Moon Rising

Wolfmother – Back Round

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