Ultimate Festival #2

by freimachen

Lassen wir die Spiele beginnen.

Ich plane mir mein ultimatives Festival und nehme mit…

natürlich. Erstmal, weil wichtig, die Bands. AAAAhhhhbbbaaaaa… es gilt ja erstmal das Ganze auf die Beine zu stellen. Daher fangen wir weiter vorne an. Ich wünsche mir also ein Festival über drei Tage. Länger halte ich in dem Alter eh nicht mehr durch. Drei Tage, Beginn ab 13h mit der Option um so viele Tage verlängern zu können, wie ich Lust habe. Weitere Grundanforderungen: Kein Stau auf der Hinfahrt, Fahrt nur mit Katfab und den üblichen Verdächtigen. Im Paketpreis inklusive sind zwei anschließende Erholungstage im Wellnessspa, ein ausgiebig gesundes Essen und Schlaf deluxe und AAAA. Sollte machbar sein.

Kommen wir zum Gelände. Natürlich zelten wir, bzw. weil wir uns den Luxus mittlerweile leisten können, haben wir uns ein Wohnmobil geliehen. Mit Dusche und Kühlschrank. Natürlich gut gefüllt mit Bier, Martini und Grillgut. Auf Eis, versteht sich. Dazu natürlich weitere Substanzen, auf deren Vorrat und Gebrauch nun nicht näher eingegangen werden soll. Gehen wir davon aus, für alles und jeden ist gesorgt. Ein 1A Deluxe Grill mit selbstreinigender und selbstbestückender Rostbeschichtung, ist natürlich mit dabei. Ehrensache. Es wird kein Jesus-rettet Stand am Eingang warten und die Secs lassen eine selbst mit einer übergroßen Reisetasche passieren. Wenn nicht, wäre das natürlich auch nicht schlimm, kommen wir doch in den Luxus eines eigenen shuttleservices. Natürlich. Und selbst, wenn der noch eine Panne haben sollte. Unser Festival ist natürlich nur mit ausgesuchten Besuchern gefüllt. Anforderungen: Nicht ungefragt in der Gegend herumpissend, lustig, gut drauf, sie wollen rocken… alles in allem verträgliche Menschen. Sollte ebenfalls zu schaffen sein.

Auf dem Gelände angekommen gibt es gute gebratene Nudeln, Pommes und Crepé. Die Cocktails sind stets kalt und nachgefüllt.

Kommen wir zur Technik. Alles was das Konzerthaus state of the art anzubieten hat, wird auf outdoor getrimmt und aufgefahren. Egal wo auf dem Gelände, der Sound ist super, klar.Und dennoch lässt sich nachts gut schlafen, dann schallobserbierender Birken und Laubbaumansiedlungen.

Ach, das wichtigste, das Wetter. Das versorgt uns selbstredend mit blendendem Sonnenschein um die 24 Grad, leichter Wolkenbildung und einer kühlen Brise vom Meer hinüber. Ja, genau, soweit bin ich ja noch gar nicht gekommen. Die Sonne verursacht natürlich weder Sonnenbrand noch Hautkrebs, klar. Das Festival ist dazu praktischerweise direkt am Meer. Das Wohnmobil steht in den Dünen mit Meerblick. Das garantiert frische Luft, eine angenehmes, lungenfreundliches Klima (nötig, angesichts des zu verplanenden Zigarettenkonsums) und eine schnelle Abkühlung zwischen den Bands.

Welche Bands ich mir denn nun wünsche, folgt im 3. Teil, sonst hört das hier nie auf.

Fortsetzung folgt… Bandwünsche werden in den KOmmentaren entgegen genommen.

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