Das Schwellenalter – Teil 1

by freimachen

Heute beim morgendlichen Duschen wurde mir angesichts des derzeit omni-präsenten Themas “Geburtstage”, etwas bewusst, dass mich insgeheim schon seit Wochen beschäftigt hat und irgendwie beunruhigt.

Denn ich habe festgestellt, es gibt da diese Grenze. Eine magische Grenze. Und in den letzten Wochen ist mir aufgefallen, ist sie erst einmal überschritten, wird es schwer werden, noch die Seiten wechseln zu können.

Bevor es also auch mich erwischt, möchte ich doch vorbereitet sein, um die Warnzeichen erkennen zu können. Gute Vorbereitung ist doch schließlich alles. So sagt man doch, wenns schnell gehen soll. Und wenn man sich in großen Schritten auf das Schwellenalter +-30 zubewegt, dann geht es genau das. Schnell.

Man muss also wissen, was da auf einen zukommt, oder es kann zumindest nicht schaden die möglichen Szenarien mal durchzuspielen. Rein fiktiv natürlich, bei einem Selbst wird natürlich alles anders.

Also folgt an dieser Stelle in einer mehrteiligen Serie mal die (nicht ganz ernstgemeinte) Betrachtung der zwei Optionen, die diese natürliche, gruppendynamische Entwicklung anscheinend zu bieten hat (zumindest in meiner morgendlichen, schlaftrunkenden Phantasie).

Denn mit dem Schwellenalter spaltet sich die Nation, naja vielleicht auch nur meine Generation, in zwei Teile, und man muss schnell und bedacht handeln, um seinen Platz in einer der Hälften zu finden oder zu bewahren. Sonst läuft man Gefahr in diesem Generationsdilemma zu versacken, und ehe man es sich versieht ist’s auch schon zu spät und der Jammer am Gartenzaun groß. Weil zurück, is ja nich.

Also müssen beide Optionen einer aufmerksamen Betrachtung unterzogen werden.
Und das soll hiermit passieren.

Morgen Gleich geht’s hier weiter zu Teil 2:
„Option 1 – irgendwas zwischen „ich bin so jung, wie ich mich fühl“ und „kaputt ist nur das, was nicht mehr steht“ – “

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