Blackout

by freimachen

Mit dem Kreativ sein ist es ja so eine Sache. Klappt es, fühlt es sich an, als ob die Rockelite im Hirn ihr eigenen kleines Woodstock feiert. Ausgelassen, voller Elan, werden Ideen zu Bildern, Fragmente zu einem Ganzen. Euphorisch fließen Worte nur so dahin, bekommen Gedankengänge eine Richtung. Die Endorphine machen einen drauf, und der Serotoninspiegel schmeißt ne Runde.

Und dann gibt’s da Tage wie diese, an denen jeder noch so kleine Gedankenblitz, zäh wie Hartschaumgummi, die Synapsen verklebt und als dicker Popel (sorry, mir fällt gerade kein besser Vergleich ein) im System verreckt. Und bevor er überhaupt als Idee lebendig werden könnte, kommen tausend andere noch so nichtige Einfälle dazwischen, die ein großes Chaos im Kopf, aber eben kein zufriedenstellendes Ergebnis hinterlassen.

Das sind und werden die Tage sein, an denen dieses Blog nur mit Retortenware gefüllt werden wird.
Entschuldigungen sind zweckslos, ich weiß. Aber es ist wie es ist. Sorry.

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