So klingt der Sommer…

by freimachen

In Hamburg, im Juli 2008, klingt der Sommer nach

Death Cab for Cutie.

Zumindest am 12., als sie sich in der Großen Freiheit 36 die Ehre gaben.
Volles Haus, der Indiemop ist gewissenhaft dem Ruf an die Alster gefolgt und
zollt einer der wichtigstens Bands (zumindest meiner Hemisphäre)
Aufmerksamkeit.

Solide, ohne Überraschungen berühren in der folgenden Stunde (ja, das
Programm war von der Länge her auf jeden Fall ausbaufähig) Benjamin Gibbard
und Gefolge trotzdem mit eingängigen Texten zum Träumen.

Und wenn die Erinnerung in die Stille der Pause herein mit “I will possess your heart”
geweckt wird, stellt man fest, dass jeder Song seine Zeit, seine Bedeutung und
Aussage in das eigene Leben bringt. Beruhigend, sie werden immer eine solche Band bleiben.
Denn, zwangsläufig ein Muss bei solchen Begebenheiten: Eine Begleitung.

Das Bier danach mit Hafenblick schmeckt trotzdem gut. Oder gerade deshalb.
Ein schöner Abend, der Sommer klingt gut.

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