Gut Ding will Weile haben…
Dezember 5, 2009
Ich habe mir selbst eine Aufgabe gestellt. Und zwar muss ich, mindestens 10 gute Dinge finden, die mich gerade nicht wütend machen. Oha. Also gut. Sonst wird das hier nämlich langsam echt zu jammerig. Ich versuchs. Ziel des ganzen ist natürlich die aufgestaute Energie zum Platzen zu bringen und in etwas Positiveres umzuwandeln. Is ja eh alles fürn Arsch, also kann ich es auch mal mit so einer wahnwitzigen Aufgabe versuchen.
#1Ich habe mit dieser Aufgabe angefangen.
#2 Es kann nur besser werden.
#3 Wenn ich wollte, wie ich könnte, könnte ich mir den Dezember frei nehmen.
#4 Das Schwein ist weg.
#5 Die Geschäfte laufen gut.
#6 Meine Freunde sind super.
#7 Ich habe abgenommen.
#8 Ich war jeden Tag draußen. (naja, nur eingeschränkt gut.)
#9 Ich gehe heute zu Whitest Boy Alive.
#10 Ich habe geschafft diese Liste zu schreiben.
Ein Katzenjammer.
Dezember 5, 2009
Mir ist gerade sowas von danach.
Dezember 5, 2009
Geht bestimmt auch wieder vorbei. Aber nicht genau jetzt in diesem Augenblick. Jetzt ist mir gerade genau danach. Aber sowas von.
laut gedacht #49
Dezember 4, 2009
will raus. war raus, zuviel Geld in zu wenig Zeit ausgegeben und trotzdem einsam und undbefriedigt nach Hause.
Hoffen auf Morgen!!!
… Und morgen gibt es erst einmal The Whitest Boy Alive, dann Party, und dann noch mal Party. Ich freue mich, denn es wird ein Fest.
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Dezember 4, 2009
Weltuntergangsstimmung.
Dezember 4, 2009
Die aktuelle Gefühlslage deckt sich auffallend gut mit der aktuellen Großwetterlage im Großraum Ruhrraum. Durchwachsen bis bedeckt mit gelegentlichen Regenschauern heißt die Devise. Im Leben, wie im Wetter. Vornehmlich treten diese Tiefpunktgebiete am frühen Morgen und späten Abend auf und können ebenso für unruhige Nächte verantwortlich gemacht werden. Zeitgleich auftretende Sturmböhen mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 100 km/h müssen in der nächsten Zeit wohlwollend toleriert werden. Auch mit gelegentlichen Gewittern ist zu rechnen.
Willkommen im Weltuntergang.
Wort des Tages.
Dezember 4, 2009
Es gibt ja Ärzte für alles und jedes noch so kranke Leiden. Auch für unlösbare Fälle gibt es angeblich Hilfe. Und so wurde ich gerade Zeuge einer recht treffenden Spontandiagnose, die ich meiner werten, wenn auch spärlichen, Leserschaft natürlich nicht vorenthalten möchte.
Laut dieser kompetenten Diagnose des geschätzten Herrn Dr. mitchbitch,befinde ich mich gerade in einem akuten Zustand der Sublimanie. So schön das Wort, so tückisch der Zustand und die Symptome. Sublimanie ist, wie berichtet, Programm in diesen Tagen. Exessives Tun und Denken, lässt den Körpfer und Kopf nicht zur Ruhe kommen. Auslöser und Art der Krankheit sind dabei schnell gefunden. Es ist eine Art Trauerallergie, deren Wirt in der Herzkammer sitzt und dort fleißig gegen die Herzwände boxt. Der Erreger ist dabei meist eine männliche, mutierte Zelle, die nach erfolgreicher, irreparabele Zellteilung, nun auch noch auf Amoktour durch den Organismus zieht. Dabei entstandene Nervenschäden im Organismus lösen eben diese überaus heimtückische Krankheit aus, wie es in einem vierwöchigen pathologischen Gutachten nachgewiesen werden konnte.
So viel also zum Hintergrund dieser fiesen Sublimanie.
Aber wie zum Teufel behandelt man das denn nun bitte, Herr Doktor?
Disclaimer: Die Existenz aller hier besprochenen Krankheiten und Krankheitsbilder ist weder wissenschaftlich gesichert, untersucht worden, noch falsifiziert worden. Nicht das, das hier jemand falsch versteht. Es ist rein fiktiv und etwaige Ähnlichkeiten zu lebenden, verstorbenen oder erfundenen Dingen gilt als reiner Zufall. Das gleiche gilt für alle pseudomedizinischen Aussagen. Eventuelle Übertreibungen sind ein Symptom der Sublimanie, und mögen nachsichtig entschuldigt werden.
Fensterplatz.
Dezember 3, 2009
Ich will dir fressen.
Dezember 3, 2009
Neben steigenden Sublimierungstendenzen macht sich angesichts der bescheidenen Jahreszeit ein weiteres Phänomen an mir zu schaffen. Und zwar ein ausgeprägter Nostalgiewahn. Äußern tut sich dies sowohl in Art und Umfang der Nahrungsbeschaffung, unsinniger Gelüste nach roten Schnüren, dreh und trink, Esspapier, Toblerone, oder beispielsweise Graubrot mit Honig. Ist die Beschaffung erfolgt, folgt trotzdem meist keine andauernde Befriedigung. Aber auch bei der Beschäftigungswahl geht der Trend ganz klar back to the roots. Das muss irgendwie eine Art Kompensation sein. Oder kann mir jemand ernsthaft erklären warum ich auch noch am helligten Tag Hallo Spencer gucke, Gameboy spiele und Roxette höre???
Ahhh…. Ich will hier weg :(
sleepinghead goes metal.
Dezember 3, 2009
Nach Weißwein und King Lung gab es gestern recht zügig Bett und Fernsehen.
Und während ich so durch das schlechte Vor-Mitternachts-Programm zappte, stelle
ich überraschend fest, dass man sich doch noch in den Unterschichtenprogrammklischees täuschen kann.
Lief doch eine ganz und gar untypische Doku, die mich dann auch direkt mal geschmeidig in den Schlaf wiegen durfte. Denn zu sehen gab es die geniale Dokumentation Metal – A Headbanger’s Journey und zum ersten Mal in diesem noch jungen Monat freue ich mich über die mir verfügbare Programmvielfalt zu später Stunde.
Mit Schlaf war es dann mal direkt dahin.
Und da ich selten eine so interessante Doku gesehen habe, die so viel Spaß gemacht hat, mache ich jetzt hier und heute zum ersten Mal Werbung (unbezahlt!!!):
Metal – A Headbanger’s Journey
Das Leben lehrt.
Dezember 2, 2009
Die letzten Wochen hielten so einige lehrreiche Erkenntnisse parat und von denen mach ich mir hier jetzt mal frei.
#1: Es lebe die Schlange. Selbst vor den Einkaufswagen im brutto kann man minutenlang in eben dieser stehen.
#2: Es ist, wie es ist. Aber es kann immer noch schlimmer werden.
#3: Ich bin immer noch verliebt.
#4: Lebendige Glückskatzen brennen häufiger und schneller, als die aus Plastik.
#5: Nein, ich lasse mir nicht so gerne einfach die Zunge in den Hals stecken. Auch nicht im frustriertem Endzwanziger Zustand. Wirklich nicht.
#6: Zu Weihnachten nur noch Online-Shopping!
#7: Um erfolgreich selbstständig zu sein, sollte man auch ab und an mal Rechnungen schreiben.
#8: Auch im Oktober kann aus einem guten Jahr noch ein schlechtes werden.
#9: Ich weiß es jetzt, China hat die Macht. Und traue verdammt noch mal, nie einem Glückskeks.
#10: Und zu guter Letzt: Leonard Cohen hat sowas von Recht. Selbst wenn es der Herr Beck singt. Denn „Hey, That’s No Way To Say Goodbye“…
Die, die mit den Wölfen tanzt.
Dezember 2, 2009
Seit gestern endlich halte ich sie in den Händen. Den Autofahr-Test hat sie bereits nach dem ersten Song bestanden. Und auch in heimischen CD-Player Gefilden bringt die Platte eine glatte 8 auf die Skala.
Die Rede ist von dem neuen Album der Frisörabstinenten Australier, Wolfmother. Und Cosmig Egg ist weitaus mehr als ein Eiertanz. Aber sowas von. Man merkt die Veränderungen der Band in jedem Song. Nur noch die unverkennbare Stimme von Sänger Stockdale erinnert an die bekannten Wolfmother aus dem Jahre 2005. Sind sie mit dem ersten Album musikalisch noch in den 60/70ern gestartet, bewegen sie sich mit dem lang ersehnten zweiten Album nun in Richtung 80er, weg von Led Zeppelin hin zu Black Sabbath und AC/DC. Da hört man Axel Rose heraus und wippt taktvoll zu ehrlichen Rock, hymenmäßigen Arrangements und rohem Hard Rock. Das gefällt, weil die Songs sich nicht penetrant an dem Alles-schon-mal-gehört-Riffs-und-Vocals-Metal-Klischee bedienen. Ja, es klingt anders, und genau deswegen, wird es so schnell den playlist Platz nicht mehr verlassen.
Und ja, die dürfen das.
Wolfmother – New Moon Rising
Wolfmother – Back Round
Sublimierungtendenzen.
Dezember 1, 2009
Sublimierung ist eine lustige Sache. Nicht nur deswegen wurde es hier schon oft zum Thema. Momentan nimmt es jedoch Formen an, die einer normal gesunden, realistischen Auseinandersetzung nicht mehr standhalten. Dieser hartnäckige Abwehrmechanismus meines Ichs hat es mehr als in sich. Hat man sich nämlich erstmal auf ein Sublimierungsobjekt eingeschossen, nehmen wir beispielsweise mal Schreiben, gibt dies nur eine kurze Befriedigung des Triebes. Um den Anteil der Glückshormone in dieser bitterkalten Zeit und Welt aber auf ausgeglichenem Level zu halten, braucht es immer wieder neue Kicks. Man könnte sagen, je größer der zu verarbeitendende Frust, desto größer der Sublimierungsdrang und die damit verbundene Kreativität in der Umsetzung.
Zu kompliziert? Keine Sorge. Ich versuch das mal an einigen Fallbeispielen zu erläutern. Nehmen wir eine Person, mittleren Alters, weiblich, und zerstreut. Nennen wir sie Ich.
Nehmen wir die letzten Wochen. Ich schreibt wieder. Tag ein, tag aus. Buchstabe an Buchstabe. Wörter im Akkord. Mittlerweile wird ich aber immer sprachloser, die Befriedigung ist dahin, es wird nach Ersatz gesucht. Dann kam das Putzen. Nicht die schlechteste Art zu kompensieren, aber weiteraus weniger künstlerisch veranlagt und kulturell anerkannt. Geiste Leistung sicher auch nicht, daher nur bedingt zu empfehlen.
Jetzt also geht es los mit Kochen. Nach wochenlanger Essensabstinenz, damit positiv verbundener Kiloreduktion und Aufwertung des Selbstbewusstsein, schlägt der Zustand ins Gegenteil um. Ich will zwar immer noch nicht essen, aber ich will kochen. Und andere sollen/dürfen/müssen essen. Das Kochen beruhigt und beschäftigt. Verscheucht es so nebenbei auch für eine kurze Zeit die verhasste Einsamkeit. Aber es geht noch weiter.
Ich hatte letzte Nacht einen Alptraum. Und kurz bevor ich angeschwitzt und aufgeregt aufwachen konnte, träumte ich von Pecorinokäse. Nicht dass ich viele Kochshows sehen würde. Ich hat keinen blassen Schimmer warum es zur Hölle von Käse träume. Ich, diejenige, die Käse aus Erfahrung und Prinzip schon nicht ausstehen kann, träumt einfach so von Käse. Erschreckend. Aber nein, das war nicht alles. Der Käsetrieb trieb sich in ungeahnte Höhen, lies die Gedanken nicht mehr los. Und so lud ich spontan zum Essen ein, es gab Pecorinokäse in jeglicher Form, Tapas und Antipasti. Ein recht multiküchaler Abend. Und heute?
Heute wird das noch getoppt. Entgegen aller ökologischen Grundsätze, hat ich etwas getan, dass Greenpeace laut im Kleinhirn randalieren und Gummiboote aufblasen lässt. Ich hat gestern beim Einkaufen den Supergau eines jeden LOHAS gekauft. Ein ökopolitischer Fauxpas sondersgleichen. Es war wie eine Sucht. Ich konnte die Finger nicht von ihm lassen. Weißer Spargel. Aus Peru. Im November. Schlimmer geht es nicht, da kann ich noch so viele depressiv werden lassende Sparlampen kaufen, das macht alles zunichte. Die Gewinnwarnung dieser Ökobilanz geht gar nicht. Ich weiß, es sollte aus schlechtem Gewissen heraus wahrscheinlich die nächste Tage schlaflos Buße tun und das Spargellied im Kanon anstimmen. Vielleicht gibt es ja irgendwo im Netz einen Ablasshandel für solche Sünden … „Für die Gläubiger des globalen Gemüsekalenders“ oder so. Aber ich musste es einfach tun. Der Trieb war stärker.
Und so träumt es wieder. Diesmal vor dem Alptraum. Von Spargel mit Kartoffeln und Butter. 1,5 Kilo feinster peruanische Spargel mit dezenter Koksnote. Ein Traum. Und diesmal wird ich es wohl alleine essen müssen. Und bei so viel Spargel kann der Trieb noch mindestens drei Tage befriedigt werden. Wenn schon, denn schon.
Aber es macht mir Angst. Ich räumt um, auf, ein, aus, putzt, plant, läuft Amok, schreibt, kocht als ob es kein Morgen gibt. Und doch kommt ich nicht zur Ruhe und fragt sich, wie das wohl weitergeht.
Was kommt als nächstes?
Wird ich als bastelndes, strickendes, kochendes, lesendes Etwas, gar zu einer Window-Color-Katzenbesitzerin mit Dauersingledasein mutieren? Wird ich im Handarbeitskreis übers Wetter reden und bei Karstadt Bastelbücher kaufen? Wird es womöglich sogar schlimmstenfalls noch als bastelbiene27 im Handarbeitsforum Ehrenmitglied werden? Wird ich hinter einem vergilbtem Macbook (immerhin) sinnloses Zeug in die Tasten tippen? Tatsächlich einen Kleiderschrank aufstellen und Herzbilder im Schlafzimmer aufstellen? Als Deko-drag-queen? Wird ich die Räucherstäbchen wieder hervorkramen und Tarotkartennach dem Ich-Zustand befragen, und wann dieser Zustand ein Ende haben wird? Wird ich tatsächlich dauerhaft Hausschuhe tragen? Freiwillig?
Werde ich dem entsprechend auch so enden?
Nein, ich will so nicht enden. Und ich werde auch verdammt noch mal so nicht enden.
Noch steht es 50:50. Ein offenes Schlachtfeld. Ich werde mich daher im ersten Schritt meinem schlechten Gewissenen und dem Spargel widmen, Greenpeace sprachlos machen und die Chance nutzen, nach dem Klosbesuch kein Raumspray benutzen zu müssen. Es muss sich ja schließlich lohnen, das mit dem Sündenfall.
Und dann werde ich mir überlegen wie ich diese ausgearteten Sublimierungstendenzen im Keim ersticken und in etwas Produktiveres umlenken kann. Jawohl!
Sunday Soundsystem.
November 29, 2009
Draußen Regen. Drinnen Regen. Kälte kriecht durch die Tage und Nächte und das Wochenende geht dahin. Zum Glück. Im Bett liegend mit Kater, Katze und Kummer geht der innere November auf Erkungstour durch den playlistwald und freut sich auf Gesellschaft.
laut gedacht #48
November 27, 2009
Auf, auf ins Wochenende.
Turbo drehen und sterben.
November 25, 2009
Anleitung zum Frustabbau #1
November 24, 2009
Kontrollierter Frustabbau muss gut geplant werden, sonst wird das nichts mit dem positiv Denken, dem ganzen es-geht-weiter-und-aufwärts-Geblubber und diesem elendigen Hoffnungsschimmer, der eh nur dann leuchtet, wenn er nicht darf. In einer kleinen Serie wird freimachen daher die einmalige Chance nutzen, den Fortschritt des eben doch recht frustrierenden Prozess des erfolgreichen Frustabbaus dokumentarisch zu begleiten. Je nach Frustlevel und Intensität des Sublimierungsprozess, werden an dieser Stelle eigens entwickelte Therapiemethoden vorgestellt und getestet. Besonders gut eignen sich dazu weitläufig unterschätzte Gegenstände aus dem Bereich der Kinderbelustigung. Vor allem diejenigen, die fiese, elternfrustrierende Spuren auf Wänden, Händen und Kleidung hinterlassen, können im fortgeschrittenen Alter eine überraschend beruhigende Wirkung ausüben. Selbstredend an dieser Stelle: Nachahmer ahmen natürlich auf eigene Gefahr nach und von der Verantwortung für etwaige Schäden macht sich freimachen gänzlich frei :)
Willkommen also bei Teil eins der Serie „Anleitung zum Frustabbau“ mit freimachen und Freunden.
Das Schleim-Experiment
Anleitung:
Das wichtigste Utensil natürlich: gut abgehangener Schleim in einer beruhigenden, hoffnungsspendenen Farbe, in diesem Fall: grün. Giftgrün, wohlgemerkt, denn Frust ist schließlich Gift für das Seelenheil.
Die Durchführung ist angenehm einfach und schnell erklärt. Man nehme diesen wunderbaren Schleim und schleime einfach los. Wie das Label verrät, ist der Spaß dabei, farbunabhängig, unbegrenzt groß. Denn der „glitschig bunte Quabbelfreund“ macht alles mit.
Fazit:
+ Vielfältige Einsatzmöglichkeiten: Der Frust kann je nach Ausprägung freudig und nach Belieben variiert abgebaut werden.
+ hoher Kommunikationsfaktor: Jegliche Art von Gesellschaft konnte bisher motiviert werden, gemeinschaftlich rumzuschleimen.
+ Hohe Projektionsfähigkeit. Jeder x-beliebige Frustfaktor kann in einer entsprechenden organischen Form abgebildet werden.
+ hoher Spaßfaktor.
+ optimaler Zeit-/Nutzenfaktor!
- Flecken
- Die heilende Wirkung des Frustabbauprozess wird ein wenig durch physische Reaktionen abgeschwächt. Sich ablösende Handflächen und gereizte Nasenschleimhäute sind dabei ein vergleichsweise geringer Preis, für den hohen meditativen Nutzen dieser sinnbefreiten Beschäftigung.
Abschließend bewertet: Experiment „Schleim“ hat den Praxistest erfolgreich bestanden und wird in die TOP 5 der Beschäftigungstherapien aufgenommen.
track of the day.
November 23, 2009
Peter Broderick – Below It
Atzen – was?
November 20, 2009
laut gedacht #47
November 20, 2009
* Wieso hat der Mensch bei der Konstruktion seiner selbst eigentlich keine Funktion bekommen, mit beiden Beinen über den eigenen Schatten springen zu können? *
Musikalischer innerer November.
November 20, 2009
21 Stunden ohne Tränen. Strike.
Und dann dieser Song. Striked down.
Einem noch recht unbekannten jungen Mann mit Gitarre namens Nico Stai, der mich warum auch immer an José Gonzales erinnert, verdanke ich also die ersten Tränen des Tages. Maybe maybe nennt sich der Song und es hat sich gelohnt. Irgendwie. Denn irgendwie muss so ein innerer November ja schließlich auch mit der passenden Musik unterlegt werden. Sonst wäre er ja schließlich auch nicht das, was er anscheinend sein muss. Ein innerer November halt.
Ich empfehle also während des Hörens entweder Mann oder Taschentusch bereit zu halten.
laut gedacht #46
November 20, 2009
Merke: Menschenhaare brennen schneller als Katzenhaare.
November.
November 17, 2009
Stromberg hätte es nicht treffender sagen können: „Es gibt Tage, da hat man so einen inneren November.“
Ultimate Festival #2
November 17, 2009
Lassen wir die Spiele beginnen.
Ich plane mir mein ultimatives Festival und nehme mit…
natürlich. Erstmal, weil wichtig, die Bands. AAAAhhhhbbbaaaaa… es gilt ja erstmal das Ganze auf die Beine zu stellen. Daher fangen wir weiter vorne an. Ich wünsche mir also ein Festival über drei Tage. Länger halte ich in dem Alter eh nicht mehr durch. Drei Tage, Beginn ab 13h mit der Option um so viele Tage verlängern zu können, wie ich Lust habe. Weitere Grundanforderungen: Kein Stau auf der Hinfahrt, Fahrt nur mit Katfab und den üblichen Verdächtigen. Im Paketpreis inklusive sind zwei anschließende Erholungstage im Wellnessspa, ein ausgiebig gesundes Essen und Schlaf deluxe und AAAA. Sollte machbar sein.
Kommen wir zum Gelände. Natürlich zelten wir, bzw. weil wir uns den Luxus mittlerweile leisten können, haben wir uns ein Wohnmobil geliehen. Mit Dusche und Kühlschrank. Natürlich gut gefüllt mit Bier, Martini und Grillgut. Auf Eis, versteht sich. Dazu natürlich weitere Substanzen, auf deren Vorrat und Gebrauch nun nicht näher eingegangen werden soll. Gehen wir davon aus, für alles und jeden ist gesorgt. Ein 1A Deluxe Grill mit selbstreinigender und selbstbestückender Rostbeschichtung, ist natürlich mit dabei. Ehrensache. Es wird kein Jesus-rettet Stand am Eingang warten und die Secs lassen eine selbst mit einer übergroßen Reisetasche passieren. Wenn nicht, wäre das natürlich auch nicht schlimm, kommen wir doch in den Luxus eines eigenen shuttleservices. Natürlich. Und selbst, wenn der noch eine Panne haben sollte. Unser Festival ist natürlich nur mit ausgesuchten Besuchern gefüllt. Anforderungen: Nicht ungefragt in der Gegend herumpissend, lustig, gut drauf, sie wollen rocken… alles in allem verträgliche Menschen. Sollte ebenfalls zu schaffen sein.
Auf dem Gelände angekommen gibt es gute gebratene Nudeln, Pommes und Crepé. Die Cocktails sind stets kalt und nachgefüllt.
Kommen wir zur Technik. Alles was das Konzerthaus state of the art anzubieten hat, wird auf outdoor getrimmt und aufgefahren. Egal wo auf dem Gelände, der Sound ist super, klar.Und dennoch lässt sich nachts gut schlafen, dann schallobserbierender Birken und Laubbaumansiedlungen.
Ach, das wichtigste, das Wetter. Das versorgt uns selbstredend mit blendendem Sonnenschein um die 24 Grad, leichter Wolkenbildung und einer kühlen Brise vom Meer hinüber. Ja, genau, soweit bin ich ja noch gar nicht gekommen. Die Sonne verursacht natürlich weder Sonnenbrand noch Hautkrebs, klar. Das Festival ist dazu praktischerweise direkt am Meer. Das Wohnmobil steht in den Dünen mit Meerblick. Das garantiert frische Luft, eine angenehmes, lungenfreundliches Klima (nötig, angesichts des zu verplanenden Zigarettenkonsums) und eine schnelle Abkühlung zwischen den Bands.
Welche Bands ich mir denn nun wünsche, folgt im 3. Teil, sonst hört das hier nie auf.
Fortsetzung folgt… Bandwünsche werden in den KOmmentaren entgegen genommen.
7.00h
November 17, 2009
S-I-E-B-E-N U-H-R
Ich, als bekennender Spätstarter, vollzertifizierte Eule, langjährig trainierter Ausschläfer, 8-10-Stunden-Girl und Teilzeit-Morgenmuffel-Zicke habe ein ausgesprochen hartnäckiges Problem mit dieser Uhrzeit. Wenn es morgens ist, wohlgemerkt. Seit etwa drei Wochen nun sehe ich diese Uhrzeit häufiger, als mir lieb ist. An Sonntagen, an Dienstagen, an Donnerstagen. Überhaupt. Alleine eine 7 an der ersten Stelle im Display zu entdecken, erschreckt mich jedes Mal aufs Neue. Noch lange bevor der große Zeh überhaupt bis an den Deckenrand gekommen ist und im Temperaturgefälle Kältealarm melden kann, bin ich schon wach. Seit drei Wochen brauche ich weder Wecker noch die liebevollen Bisse meiner patentierten, hungerleidendevortäuschenden Weckkatze. Ich bin vor ihnen wach.
Ich gebe zu, zunächst war dies ein spannendes Erlebnis, mal zu sehen, was die Welt um 7h morgens so auf dem Kasten hat. (Nicht viel, übrigens. Außer vielleicht einer verschlafenen Glückskatze, die kein Glück bringt und deren sieben (!) Leben allmorgendlich unsanft aus beschmatzten Träumen gerissen werden). Man macht ja gerne mal neue Erfahrungen. Nur je länger dieser unsägliche Zustand anhält, umso mehr trauer ich meinem alten Aufwachverhalten nach. Danke, fertig, es reicht. Genug. 3 Wochen sind mehr als genug. Denn: Ich will meine alte 9 zurück. Ich vermisse sie. Alleine die Form sagt doch schon alles. Eine 7 ist eckig, kantig und unvollkommen, spitz, aggressiv, vorlaut, schlecht teilbar und überflüssig, die 9 dagegen schön rund, harmonisch, zurückhaltend, ausgeglichen und organischer. Selbst eine 10 ist ja eine weitaus bessere Wahl. Und überhaupt, wie war das nochmal mit der „Why is six afraid of seven?“-Theorie? Na? Eben: seven ate nine!!! Sieben sind Kannibalen. Ein Grund mehr, so schnell wie möglich die 7 zu eliminieren, bevor es zu spät ist. Braucht es noch mehr Gründe für die 9? ja? Bitte…
Mehr davon, nach dem Klick.
Ultimate Festival #1
November 17, 2009
Zum letzten Atemzug des Sommers noch eine Festivalgeschichte, die über den Winter helfen soll. Zum Ausklang, zum Abschluss eines schönen Sommers, dem ein komischer Herbst zu folgen scheint. Als Übergang zu einer besseren Zeit, mehr Sonne und Gutem Gefühl.
Alberta Cross.
November 16, 2009
Gerade erst entdeckt und es passt irgendwie zur Lage.
Erkenntnis des Tages.
November 16, 2009
laut gedacht #46
November 16, 2009
* Husten ist der kleine Bruder von Kotzreiz *
Bringt es Glück…
November 15, 2009
… wenn eine Glückskatze brennt?








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